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WIE BEGLEITE ICH MEIN KIND IM CHAT?  Druckversion

Chatten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind
Lassen Sie sich von Ihrem Kind den Chat erklären. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihr Kind auf Gefahren hinzuweisen.

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass sich auch Erwachsene im Chat als Kinder ausgeben können und dass Kinder so missbraucht werden können. Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über den Chat. Wenn Kinder über Medien sprechen, geben sie immer auch etwas von sich preis. Nutzen Sie diese Chance, um mit Ihrem Kind in Kontakt zu kommen.

Informieren Sie sich über Instant Messaging
Instant-Messaging-Programme wie der MSN Messenger sind unter Jugendlichen sehr beliebt. Sie ermöglichen es, mit Freunden im Internet zu chatten. Mit der Voice-Chat-Funktion eines solchen Programmes kann man sogar von PC zu PC telefonieren. Lassen Sie sich auch diese Funktion von Ihren Kindern zeigen oder informieren Sie sich selbst. Die Software dazu inklusive Gebrauchsanleitung können Sie im Internet kostenlos herunterladen, z. B.:

Lernen Sie den Umgang mit dem Computer - Chatten Sie selbst einmal
Wenn Sie von Kindern als Gesprächspartner ernst genommen werden wollen, kommen Sie nicht darum herum, auch etwas vom Internet und vom Chatten zu verstehen. Sie wissen nicht, wie das Chatten funktioniert? Eine hilfreiche Anleitung finden Sie hier.

Suchen Sie für Ihr Kind einen geeigneten Chatraum aus
Will Ihr Kind erste Erfahrungen im Chat machen, empfehlen wir Ihnen einen sogenannten „moderierten Chatroom“ - dort werden alle Beiträge mitgelesen und Chatter, die sich nicht an die Regeln halten, ausgeschlossen. (Beispiele von moderierten Chats für unter 14-Jährige, von der Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten, finden Sie auf www.seitenstark.de.)

Lassen Sie Ihr Kind nicht unbegrenzt vor dem Computer sitzen
Wenn Ihr Kind viel vor dem Bildschirm sitzt geht ihm wertvolle Zeit ab, die es für Erfahrungen mit der realen Welt brauchen könnte. Handeln Sie mit Ihrem Kind eine wöchentliche Wochenmedienzeit (TV, Computer, Spielkonsolen etc.) aus - wobei das Kind dann die Einteilung der Zeit auf die verschiedenen Wochentage selbst macht. Bei kleineren Kindern kann ein Küchenwecker bei der täglichen Zeitbegrenzung helfen.

Platzieren Sie den Computer bewusst
Der Standort des Computers muss gut überlegt sein. Generell wird empfohlen, dass Kinder bis 14 Jahre keinen Computer im Zimmer haben sollten. Ein Internetanschluss hat im Kinderzimmer nichts zu suchen. Wenn Kinder die Geräte im Zimmer haben, erhöht sich der Konsum generell und sie begegnen der Welt des Internets ungeschützt. Wichtig ist vor allem auch, dass Sie als Eltern Einblick haben, was Ihr Kind am Computer tut. Platzieren Sie den Computer so, dass sie ab und zu einen Blick auf den Bildschirm werfen können.

Quelle: www.zartbitter.de


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